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Einführung Farbe/Auflösung Qualität Ideen LW-druck gerollt Profiangeb. gerollt Muster / Proof Hinweise

Farbe und Auflösung für Leinwanddruck
 

Der Inhalt dieser Seite:

Farbraum  |  wie groß kann ich mein Foto drucken lassen? | Seitenverhältnis  auf wieviel dpi soll ich hochrechnen  |  Dateiformat (TIF, JPG, RAW) Auflösung für Inkjetdrucke in Fotoqualität  |  Auflösung Farblaserdrucke

Farbe und Auflösung bei Ausdrucken

Bilder drucken zu lassen ist an sich einfach. Wir sollten wissen aus welchem Farbraum die Datei stammt, die wir drucken sollen. Meist ist die Antwort des Kunden: "ich arbeite in RGB". Der wahrscheinlichste Fall ist dann Standard-RGB (IEC 91966-2.1), zT. auch unter leicht abweichenden Bezeichnungen wie sRGB oä. im Umlauf. Da sind die Chancen, farblich richtig zu liegen, recht gut.

Bei manchen Kameras wird auch Adobe-RGB 1998 verwendet. Prüfen Sie gfs. die Einstellung Ihrer Digital-Kamera und des Bildprogramms. Wichtig ist ein durchlaufender Workflow, also müßte Adobe-RGB 1998 dann einheitlich in allen verwendeten Programmen eingestellt sein.

Bei CMYK-Daten wird das schwieriger, da es nicht "den" CMYK-Farbraum gibt. Ohne Angabe müssen wir von IsoCoated V2 (ECI) ausgehen. Das muß aber keineswegs stimmen, denn Sie könnten vollkommen andere CMYK-Farbräume als Arbeitsfarbraum eingestellt haben. Ohne Farbraum-Angabe oder eingelagertes Farbprofil haften wir nicht für abweichende Farben.

Wenn Sie beim Speichern der Datei das Farbprofil des Arbeitsfarbraumes (RGB-Profil bei RGB-Daten und CMYK-Profil bei CMYK-Daten) einbetten können, tun Sie das bitte. Damit ist der Farbraum eindeutig beschrieben.

Nutzen Sie bitte besonders bei Erstbestellungen, schwierigen Motiven (hoher Kontrast, sehr dunkle Farben, sehr große Bilder) die Option, vorab einen Musterdruck im Format 20x30 cm machen zu lassen. Details

Wie groß kann ich mein Foto drucken lassen?

Maximales Druckformat:

Leinwandgröße 152,4 x 320 cm, bedruckt 151,4 x 316 cm
aufgespannt auf Standard-Keilrahmen bis 145 x 300 cm,

Die Pixelanzahl des Fotos sehen Sie bereits im Windows Explorer. Die aktuell eingestellte Größe und Auflösung können Sie im Bildprogramm feststellen.  Wenn Sie die Pixelwerte im Preisrechner eintragen, wird Ihnen die Bildgröße in guter und ausreichender Qualität ausgerechnet.

Weitere Erläuterungen: Die "Auflösung" eines Fotos ist ein vollkommen relativer Wert. Nur die Zahl der Pixel zählt, weil die Pixel die notwendige Bildinformation liefern für Details und Schärfe. Ein Bild kann auf 300 dpi eingestellt werden oder auf 72 dpi. Ohne "Neuberechnung" ändert das nur die Außenmaße des Bildes, aber weder die Zahl der Pixel noch das Seitenverhältnis. Das Seitenverhältnis ergibt sich z.B. aus dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen der Pixelanzahl oder der Außenmaße. Auch das rechnet der Preisrechner aus.

Bitte achten Sie darauf, daß "Neuberechnungen = Hinzu- oder Wegrechnen von Pixeln" die Qualität deutlich und unwiederbringlich verschlechtern können, ganz besonders wenn Pixel aus dem Bild entfernt werden! Aber auch unnötiges Hochrechnen, also Dazurechnen von Pixeln durch verschiedene Interpolationsverfahren kann ein Bild deutlich verschlechtern. Spezialprogramme, wie wir sie benutzen, können Bilder besser hochrechnen als "normale" Bildverarbeitungsprogramme, so daß Sie uns das Hochrechnen überlassen sollten.

Digitalfotos werden zumeist in einer Ausgabegröße bei  72 dpi angezeigt. Das Außenmaß, welches das Bild bei diesen 72 dpi* =ca. 28 Pixel/Zentimeter hat, kann auf jeden Fall nach Hochrechnen in guter Qualität gedruckt werden. Mehr Pixel machen das Bild noch eine Spur besser. Mit kleinen Abstrichen erreicht man auch die Größen bis herunter zu 45 dpi =ca. 17 Pixel/Zentimeter, eventuell auch noch etwas weniger. Das hängt auch vom Motiv ab und vom Qualitätsanspruch des Kunden.

Also mit anderen Worten: vor jedem Hochrechnen benötigen wir pro cm Ausdruck mindestens 17 für eine noch ausreichende, besser aber 28 oder mehr Pixel für eine gute Bildqualität. Also für ein gutes Bild ergeben 100cm Druckgröße ca. 2800 nötige Pixel in der Datei vor dem Hochrechnen. Wir prüfen das für Sie, senden Sie uns das Bild einfach zu.

TIPP: die Pixelanzahl, Auflösung und Bildgröße können Sie in Ihrem Bildprogramm direkt ablesen. Menüpunkt meist unter "Bildgröße oder Bild neu aufbauen". Wenn Sie "neuberechnen" abwählen oder "ursprüngliche Größe beibehalten" anwählen, können Sie sich das dort direkt anzeigen lassen, wenn Sie die Werte für die Auflösung auf 72 dpi einstellen für gute oder 45 dpi für ausreichende Qualität.

Extrem niedrig aufgelöste Bilder können gegen Aufpreis mit Spezialfiltern bearbeitet werden und mit einem gewissen Gemäldeeffekt (Pinselstriche "bügeln die Pixelstufen weg...") dennoch metergroß gedruckt werden. Das kann durchaus sehr interessant aussehen, ist dann aber keine "Fotoqualität" mehr.

*1 dpi meint 1 dot =Pixel per inch = 2,54 cm, 72 dpi sind also 72 Pixel pro 2,54 cm= ca. 28 Pixel/cm.

Dateiformate: TIF oder Achtung JPG!

Viele Digital-Kameras erlauben die Ausgabe unterschiedlicher Bildformate, JPG, TIF oder RAW, evtl. sogar RAW und JPG von einem Motiv gleichzeitig, letzteres wäre optimal!. Das JPG für die schnelle Vorab-Ansicht, das RAW-Bild zur Erstellung eines hochwertigen TIF-Bildes. Bitte senden Sie uns KEINE RAW-Daten, da sie wie ungeschliffene Diamanten sind. Die Extraktion zum TIF mit LZW-Kompression (gut) oder JPG (möglichst nicht) müssen Sie selbst machen, da man zuviel am Bild ändern kann, was zum großen Teil eine Geschmacksfrage ist.

Bilder, die später hochwertig oder relativ groß ausgedruckt werden, sollten möglichst niemals als JPG gespeichert werden oder nur in "bester Qualität" einmal in der Kamera oder nach Extraktion aus einem RAW-Bild, wenn es denn unbedingt sein muß. Ganz besondere Vorsicht mit JPG ist bei Bildern mit Verläufen geboten und auch bei Graustufenbildern.

Vermieden werden sollte eine wiederholte Speicherung des im Bildprogramm geöffneten Bildes als JPG, weil das Bild mit jedem Abspeichern, ganz besonders nach farblichen Änderungen, schlechter wird. Es droht die sogenannte "Blockfehlerbildung", ähnliche Farben werden zur Einsparung von Speicherplatz zu "Blöcken" zusammengerechnet. Wie schlimm das aussehen kann, zeigt das Beispiel. Das Bild ist unwiederbringlich geschädigt. Wir arbeiten zwar vor dem Druck noch mit einem Trick dagegen und versuchen diese Fehler dadurch zu beseitigen, das gelingt aber nicht immer vollständig.

Zur Klarstellung: wurde das Bild als JPG gespeichert, z.B. einmal in der Kamera, bringt es nichts, es danach in ein TIF zu konvertieren, weil der Schaden durch Blockfehlerbildung dann bereits eingetreten ist. Das Bild so zusenden, wie es ist. Wenn allerdings noch Bearbeitungen von Ihrer Seite gemacht werden sollen, Bild dann möglichst immer als TIF (mit oder ohne LZW-Kompression) abspeichern und auch so zusenden. Das gilt auch für Ausdrucke bei Büchern und Kalendern und bei PDF-Dateien.

Diese Blockfehler-Bildung bei jpg-Bildern hat nichts mit zu geringer Auflösung zu tun!

Wichtig: die LZW-Kompression bei TIF-Bildern liefert zwar eine größere Datei, ist aber vollkommen verlustfrei und kann beliebig oft angewendet werden ohne Schaden am Bild anzurichten! Auch bei PDFs keine JPG-Kompression einschalten sondern LZW.

JPG-Blockfehlerbildung durch zu starke oder wiederholte Komprimierung

Auf wieviel dpi soll ich hochrechnen?

Falls Sie selbst die Auflösung hochrechnen wollen:

Druck-Auflösung für Inkjetdrucke bis 1200 x 2400 dpi - Fotoqualität

Wir rechnen die Pixelzahl für Fotoausdrucke z.B. auf Leinwand auf folgende Werte hoch:

bis DIN A3 (297 x 420 mm) 300 dpi
DIN A3 - A2 (297 x 420 mm - 420 x 594 mm) 200 dpi
DIN A2 (420 x 594 mm bis ca. 100 cm Bildgröße
(längste Seite)
150 - 200 dpi
ab 100 cm Bildgröße 100 - 150 dpi

Bitte wählen Sie die Auflösungen nicht höher als die angegebene Auflösung bezogen auf die Endgröße des Druckes (= Auflösung der Ausgabegröße). Bilder werden durch unnötiges Hochrechnen eher schlechter als besser! Bilder über A3 keinesfalls auf 300 dpi einstellen! Wir drucken mit 1200 x 2400 dpi Foto-Druckqualität. Wir verwenden zum Hochrechnen von Bildern das Spezialprogramm PhotoZoom Pro 2.2.6, welches besser rechnet als gängige Bildverarbeitungsprogramme, daher sollten Sie uns das überlassen!

Auflösung für Farblaserausdrucke

Für Farblaser-drucke (bis Format A3+) sollten die Bilder bezogen auf die Ausgabegröße auf mindestens 200 bis möglichst 300 dpi eingestellt sein. Bitte möglichst keine JPGs zusenden.
 

 

   © Arthur A. Keller, Kunsthaus Schwanheide, Stand 24.06.11. Alle genannten Warenzeichen und Schutzmarken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Alle Rechte vorbehalten. Alle Preise inklusive gesetzlicher MWST zuzüglich Versandkosten. Haben Sie Anregungen oder Kritik, freuen wir uns von Ihnen zu hören.

Telefon  +49-38842-22506    Mobil  +49-172-4210060    Fax  +49-38842-22508
 

  © Arthur A. Keller, House of Art Schwanheide, 2010.
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 ©  Arthur A. Keller, Atelier de l'art Schwanheide, 2010. Tous droits resérvés. Toutes les marques mentionnées sont la propriété du propriétaire respectif. Sur l'honneur que toutes les indications dans la présente demande sont complètes, sincères et véritables. Avez-vous des propositions? Nous serions contents de recevoir votre courriel!